Im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird es nach Information des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für die „Partnerschaften für Demokratie“ die Möglichkeit der finanziellen Aufstockung aus Mitteln des „Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus“ (NPP) geben.

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Informationen zur Ausgangssituation:

2017 wurde das „Nationale Präventionsprogramm gegen islamistischen Extremismus“ (NPP) beschlossen. Im aktuellen Koalitionsvertrag für diese Legislaturperiode wurde vereinbart, dass dieses Programm fortgesetzt wird. Dem liegt die übereinstimmende Einschätzung zugrunde, dass die Bewältigung des islamistischen Extremismus eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist und sowohl repressive als auch verstärkt präventive Ansätze und Maßnahmen erforderlich sind.

Um diesen Herausforderungen angemessen zu begegnen, soll vor allem die nachhaltige Präventionsarbeit gestärkt werden. Hierbei sind Bund, Länder und Kommunen gemeinsam gefordert.

Eine besondere Bedeutung kommt hierbei den Angeboten und zivilgesellschaftlichen Projekten für Jugendliche auf lokaler Ebene zu. Daher sollen auch die „Partnerschaften für Demokratie“ die Möglichkeit erhalten, den entsprechenden Herausforderungen vor Ort angemessenen begegnen zu können. Hierbei richtet sich die konkrete inhaltliche Ausgestaltung natürlich nach den lokalen und regionalen Erfordernissen und Bedarfen.

Um zu verhindern, dass junge Menschen sich überhaupt erst radikalisieren, sollen Jugendliche an unterschiedlichen „Orten der Prävention“ besser erreicht werden, zum Beispiel in den Kommunen, in den Familien, in Bildungseinrichtungen und auch in Moscheegemeinden.

 

 Finanzielle Aufstockungsmöglichkeit in den „Partnerschaften für Demokratie“

Konkret besteht die Möglichkeit, je „Partnerschaft für Demokratie“ bedarfsorientiert zusätzliche Mittel zu beantragen und einzusetzen, um sich den Herausforderungen im Themenfeld islamistischer Extremismus sowie Islam-/Muslimfeindlichkeit angemessen zu stellen.

Für das laufende Haushaltsjahr 2018 sind insgesamt 20.000 Euro je „Partnerschaft für Demokratie“ - so auch für Trier - vorgesehen.

 

Interessensbekundung:

Falls Sie als Träger im Jahr 2018 Interesse, offene Fragen oder erste Ideen für die Durchführung eines Projekts in Trier haben, kontaktieren Sie bitte bis zum 06.06.2018 die Koordinierungs- und Fachstelle zur Beratung. Bis zu diesem Datum sind noch keine ausgearbeiteten und formalen Projektanträge nötig, sondern es handelt sich im ersten Schritt um eine Interessenbekundung, um die Bedarfe feststellen zu können.

Koordinierungs- und Fachstelle beim Verein für ein buntes Trier e.V., Melanie Breinig, Telefon: 0651/991 89 225; mobil 0176/59063523, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Termine

Termine im 1. Halbjahr 2018

21.04. Konzert des Kinderchores im Projekt "Musik mit Fingerzeig" bei der Trierer Chormeile, 13.00 Uhr, vor der Commerzbank in der Brotstraße

 

02.05. Stolperstein- Rundgang der Arbeitsgemeinschaft Frieden e.V., 17-18.30. Treffpunkt: Friedens- und Umweltzentrum, Pfützenstraße. Um Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

 

03.05. 15 Uhr, Tufa. Showing des Projekts "Totentanz".

 

08.05. Konzert von Esther Bejarano und der "Microphone Mafia". Um Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

 

16.05. 15-18 Uhr. Vortrag mit Diskussion:  „Panorama der politischen Ränder: Was ist eigentlich extrem?“ Referent: Luis Caballero. Café des Bürgerhauses Trier- Nord.

31.05. Vortrag "Spielwiese Menschenrechte- Zivilgesellschaftliche Chancen und Rückschläge durch Sportgroßereignisse" Referent: Ronny Blaschke. Ab 19 Uhr, Exhaus Trier, Zurmainerstraße 114. (Bitte an den Eingängen den Wegweisungen folgen)

 

15.06. Präsentation des Projekts "Die Besten im Westen" beim Aktionstag gegen Armut.

Weitere Infos

Flyer des Bundesprogramms

Flyer „Demokratie leben!”
Flyer „Demokratie leben!” (PDF)